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Der Ausdruck Klickibunti stammt aus der IT- und Entwickler-Szene und wird häufig abwertend oder ironisch verwendet, um grafische Benutzeroberflächen zu beschreiben, die als überladen, verspielt oder unnötig bunt empfunden werden. Gemeint ist dabei eine Gestaltung, die den Fokus zu sehr auf visuelle Effekte legt und dabei möglicherweise Funktionalität, Übersichtlichkeit oder Performance vernachlässigt.
„Klickibunti“ bezeichnet insbesondere Benutzeroberflächen, die mit vielen Farben, Animationen, Icons oder interaktiven Elementen versehen sind, jedoch wenig echten Mehrwert bieten. Die Bezeichnung wird oft im Kontrast zu funktionalen, textbasierten oder minimalistisch gehaltenen Interfaces verwendet, wie sie etwa im Server- oder Entwicklerumfeld üblich sind.
In der Welt des Webhostings, der Systemadministration und der CMS-Verwaltung (z. B. WordPress, Joomla, Plesk) ist die Kritik an „Klickibunti“-Ansätzen nicht unüblich. Beispielsweise bevorzugen erfahrene Admins häufig schlanke Interfaces oder direkte Konfigurationsmöglichkeiten per Shell oder Datei, während Einsteiger durch bunte und intuitiv gestaltete Web-UIs besser abgeholt werden.
Vorteile | Nachteile |
---|---|
Einsteigerfreundlich durch visuelle Führung | Oft unübersichtlich bei komplexen Aufgaben |
Kurze Lernkurve für Standardfunktionen | Performance-Einbußen bei überladenem Design |
Attraktives Erscheinungsbild bei Präsentationen | Geringere Kontrolle über Details und Konfiguration |
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im Terminal und grafischen Systemmonitoren.Die Verwendung visuell betonter Interfaces sollte sich am Zielpublikum orientieren: Während versierte IT-Nutzer oft präzise Kontrolle und Effizienz bevorzugen, profitieren weniger technikaffine Personen von intuitiven, grafisch aufbereiteten Lösungen. Kritisch ist, dass Gestaltung nie auf Kosten der Bedienbarkeit, Performance oder Barrierefreiheit gehen sollte.
Der Begriff „Klickibunti“ spiegelt eine weit verbreitete Kritik an überdesignten Benutzeroberflächen wider, vor allem aus der Perspektive technischer Nutzer. Dennoch haben visuell ansprechende Interfaces ihre Berechtigung, sofern sie sinnvoll eingesetzt und nicht zum Selbstzweck überladen werden.
Alle Angaben ohne Gewähr.