Ideal für Mailserver-Checks, Serverumzüge und technische Fehlersuche
Mit diesem kostenlosen Tool prüfen Sie PTR-Record, Reverse DNS und Forward DNS für eine IP-Adresse, Domain oder Subdomain. So erkennen Sie schnell, welcher Hostname zu einer IP hinterlegt ist und ob Domain, Hostname und IP technisch zusammenpassen.
Das Tool zeigt Ihnen zusätzlich, ob Forward DNS und Reverse DNS konsistent zueinander sind (FCrDNS) – ein wichtiges Kriterium, wenn E-Mails abgewiesen werden oder eine IP keinem erwarteten Hostnamen zugeordnet ist.
Ihre Eingaben werden nicht gespeichert. Hinweise zu Datenschutz & Haftung
Verbleibende Abfragen: 25 von 25
Ein PTR-Record (Pointer Record) ist ein DNS-Eintrag, der einer IP-Adresse einen Hostnamen zuordnet. Er wird für Reverse DNS (rDNS) verwendet – also die umgekehrte Auflösung: Statt „Welche IP hat diese Domain?" beantwortet er die Frage „Welcher Hostname gehört zu dieser IP?".
PTR-Records werden nicht in der normalen DNS-Zone der Domain verwaltet, sondern in einer speziellen Reverse-DNS-Zone. Diese Zone wird in der Regel vom Betreiber des IP-Adressbereichs gepflegt – also vom Hosting- oder Internetanbieter.
Forward DNS und Reverse DNS arbeiten in entgegengesetzte Richtungen:
Stimmen beide Richtungen überein – Forward und Reverse bestätigen sich gegenseitig –, spricht man von Forward-confirmed Reverse DNS (FCrDNS). Das ist ein gängiges Prüfkriterium bei der E-Mail-Zustellung.
Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um PTR-Records und Reverse DNS.
Viele empfangende Mailserver prüfen, ob die sendende IP-Adresse einen gültigen PTR-Record hat, und lehnen E-Mails ohne diesen Eintrag ab oder stufen sie als Spam ein.
Der PTR-Record bestätigt, dass eine IP-Adresse einem bestimmten Hostnamen zugeordnet ist. Fehlt er, gilt der absendende Server als nicht vertrauenswürdig. Besonders bei dedizierten Mailservern sollte der PTR-Record zum Hostnamen passen, unter dem der Server E-Mails versendet.
Immer dann, wenn Sie prüfen möchten, welcher Hostname zu einer IP-Adresse hinterlegt ist – oder ob eine bestimmte Zuordnung korrekt eingerichtet ist.
Typische Anlässe: Nach einem Serverumzug prüfen, ob der PTR-Record auf den neuen Hostnamen angepasst wurde. Bei E-Mail-Zustellproblemen kontrollieren, ob der PTR-Record zur sendenden Domain passt. Oder bei unbekannten IP-Adressen in Logfiles herausfinden, welcher Server dahintersteckt.
Es bedeutet, dass für die abgefragte IP-Adresse kein Reverse-DNS-Eintrag hinterlegt ist – die IP lässt sich nicht auf einen Hostnamen auflösen.
Für Webserver ist das in der Regel unkritisch. Für Mailserver kann es jedoch dazu führen, dass E-Mails abgelehnt oder als Spam eingestuft werden. Viele Empfänger-Systeme setzen einen gültigen PTR-Record voraus und werten einen fehlenden Eintrag als negatives Signal.
Das kann mehrere Ursachen haben. Häufig wurde nach einem Serverumzug der PTR-Record nicht angepasst und verweist noch auf den alten Anbieter. Bei Shared Hosting teilen sich mehrere Kunden eine IP-Adresse – der PTR-Record zeigt dann den vom Anbieter gesetzten Standardnamen.
Auch bei IP-Adresswechseln oder Providerwechseln bleibt der alte PTR-Record bestehen, bis der neue Betreiber des IP-Bereichs ihn aktualisiert. Wenn der angezeigte Hostname nicht zu Ihrer Domain passt, wenden Sie sich an Ihren Hosting-Anbieter.
Idealerweise ja. Wenn die IP-Adresse per PTR-Record auf einen Hostnamen verweist und dieser Hostname per Forward DNS wieder zur gleichen IP auflöst, spricht man von Forward-confirmed Reverse DNS (FCrDNS). Diese konsistente Zuordnung wird von vielen Mailservern als Vertrauenssignal gewertet.
Stimmen Forward und Reverse DNS nicht überein, kann das bei der E-Mail-Zustellung zu Problemen führen. Für reine Webserver ist die Übereinstimmung weniger kritisch, aber dennoch empfehlenswert.
Forward-confirmed Reverse DNS (FCrDNS) liegt vor, wenn eine IP-Adresse per PTR-Record auf einen Hostnamen auflöst und dieser Hostname per A-Record wieder zur gleichen IP zurückführt. Die Zuordnung bestätigt sich also in beide Richtungen.
Unser Tool prüft FCrDNS automatisch bei jeder Abfrage. Schlägt die Prüfung fehl, sehen Sie das direkt im Ergebnis. Häufige Ursache ist ein veralteter PTR-Record nach einem Serverumzug oder ein generischer Hostname des Hosting-Anbieters, der nicht zur eigenen Domain passt.
Zuständig ist der Betreiber des IP-Adressbereichs – typischerweise Ihr Hosting-Anbieter oder Rechenzentrumsbetreiber. Wenden Sie sich direkt an den Anbieter, der Ihnen die IP-Adresse zugewiesen hat.
Bei dedizierten Servern oder VDS können Sie den PTR-Record häufig über das Kundenpanel selbst einstellen. Bei Shared-Hosting-Paketen ist eine individuelle Anpassung meist nicht möglich, da sich mehrere Kunden eine IP-Adresse teilen.
Nein. PTR-Records werden nicht in der Forward-DNS-Zone Ihrer Domain verwaltet, sondern in einer speziellen Reverse-DNS-Zone. Diese Zone gehört zum IP-Adressbereich und liegt beim Netzbetreiber oder Hosting-Anbieter.
Selbst wenn Ihr DNS-Verwaltungsbereich einen PTR-Eintrag erlaubt, hat dieser keine Wirkung für die Reverse-DNS-Auflösung. Der Eintrag muss vom Betreiber des IP-Bereichs in der korrekten Reverse-Zone gesetzt werden.
Nein. Der PTR-Record ist ein wichtiger Baustein, reicht allein aber nicht aus. Für eine zuverlässige E-Mail-Zustellung sind zusätzlich SPF, DKIM und DMARC erforderlich. Diese Einträge arbeiten zusammen und bestätigen gegenüber empfangenden Mailservern, dass eine E-Mail tatsächlich von einem autorisierten Server stammt.
Fehlt einer dieser Einträge, steigt das Risiko, dass E-Mails im Spam landen oder abgelehnt werden. Prüfen Sie alle relevanten DNS-Einträge mit unserem DNS-Lookup.
Datenschutz bei diesem Tool: Ihre Eingaben werden ausschließlich zur Analyse verarbeitet und nicht gespeichert. Zur Ermittlung der Ergebnisse wird die eingegebene Domain bzw. IP-Adresse an externe Dienste weitergegeben, z. B. DNS-Server oder spezialisierte Prüfdienste. Zur Missbrauchsprävention wird ein anonymisierter Hash Ihrer IP-Adresse für 24 Stunden gespeichert — Ihre echte IP-Adresse wird dabei nicht erfasst. Es werden keine Tracking-Cookies gesetzt. Die Verarbeitung auf unserer Seite findet auf unseren Servern in Deutschland oder Europa statt. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Haftungsausschluss: Dieses Tool dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die angezeigten Informationen werden in Echtzeit ermittelt. Zur Ermittlung der Informationen nutzen wir weltweit unterschiedliche Quellen, welche ausfallen, falsche Ergebnisse liefern oder auch nicht erreichbar sein können. Hierauf haben wir keinen Einfluss. Die Nutzung des Tools erfolgt auf eigene Verantwortung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Ergebnisse wird keine Gewähr übernommen. Die Haftung für Schäden oder Verluste, die aus der Verwendung, Speicherung oder Weitergabe der hier angezeigten Ergebnisse resultieren, wird im gesetzlich zulässigen Rahmen ausgeschlossen. Es besteht kein Anspruch auf Verfügbarkeit, Vollständigkeit oder Korrektheit des Tools oder des angezeigten Ergebnisses.