Ihre Eingaben werden nicht gespeichert. Hinweise zu Datenschutz & Haftung
Verbleibende Abfragen: 25 von 25
SPF, DMARC und DKIM online prüfen
Das Tool fragt die DNS-Einträge Ihrer Domain ab und prüft, ob SPF, DMARC und DKIM korrekt eingerichtet sind. Für jeden Bereich erhalten Sie eine Bewertung mit konkreten Hinweisen: Was ist gesetzt, was fehlt und was sollte angepasst werden.
Geben Sie einfach eine Domain oder Subdomain ein. Die Analyse erfolgt in Echtzeit – ohne Anmeldung und ohne dass E-Mails versendet werden müssen. Das Ergebnis zeigt den aktuellen Stand der DNS-Einträge, nicht das Verhalten einzelner E-Mails.
Was sind SPF, DMARC und DKIM?
SPF, DMARC und DKIM sind drei sich ergänzende DNS-basierte Verfahren zur E-Mail-Authentifizierung. Zusammen verhindern sie, dass Unbefugte E-Mails im Namen Ihrer Domain versenden, und verbessern die Zustellbarkeit legitimer Nachrichten.
SPF kurz erklärt
SPF (Sender Policy Framework) legt per TXT-Record fest, welche Mailserver berechtigt sind, E-Mails für Ihre Domain zu versenden. Empfangende Server prüfen, ob die IP-Adresse des sendenden Servers im SPF-Record autorisiert ist. Ist sie es nicht, kann die E-Mail abgelehnt oder als verdächtig eingestuft werden. Einen neuen SPF-Record erstellen Sie mit unserem SPF-Record Generator.
DMARC kurz erklärt
DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting & Conformance) baut auf SPF und DKIM auf. Es definiert, wie empfangende Mailserver mit E-Mails umgehen sollen, die die Authentifizierung nicht bestehen: ignorieren (none), in den Spam verschieben (quarantine) oder ablehnen (reject). Zusätzlich ermöglicht DMARC Berichte darüber, wer E-Mails im Namen Ihrer Domain versendet. Einen DMARC-Record erstellen Sie mit unserem DMARC-Record Generator.
DKIM kurz erklärt
DKIM (DomainKeys Identified Mail) signiert ausgehende E-Mails kryptografisch. Der sendende Mailserver fügt eine digitale Signatur in den E-Mail-Header ein. Der zugehörige öffentliche Schlüssel wird per DNS veröffentlicht, sodass der empfangende Server die Echtheit und Unverändertheit der Nachricht prüfen kann. Den passenden DNS-Eintrag erstellen Sie mit unserem DKIM-Record Generator.
Ergebnisse richtig verstehen
Das Tool zeigt für SPF, DMARC und DKIM jeweils den gefundenen DNS-Eintrag, eine Bewertung und – wenn nötig – konkrete Handlungsempfehlungen. Ein fehlender Eintrag bedeutet, dass das Verfahren für Ihre Domain nicht aktiv ist. Ein vorhandener, aber fehlerhaft konfigurierter Eintrag kann ebenso problematisch sein.
Achten Sie besonders auf Hinweise zu mehreren SPF-Records (nur einer ist erlaubt), fehlenden DMARC-Policies und DKIM-Selectoren, die nicht aufgelöst werden können. Bei externen Versanddiensten (Newsletter-Tools, CRM-Systeme) müssen deren Server oft zusätzlich in SPF und DKIM aufgenommen werden.
FAQ zum SPF, DMARC & DKIM Check
Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um E-Mail-Authentifizierung und dieses Tool.
Was bedeutet es, wenn kein SPF-, DMARC- oder DKIM-Eintrag gefunden wird?
Ein fehlender Eintrag bedeutet, dass die entsprechende Prüfung für Ihre Domain nicht konfiguriert ist. Ohne SPF kann jeder Server E-Mails im Namen Ihrer Domain versenden. Ohne DMARC gibt es keine Vorgabe, wie Empfänger mit nicht-authentifizierten E-Mails umgehen sollen. Ohne DKIM fehlt die kryptografische Signatur zur Verifizierung der Echtheit.
Fehlende Einträge erhöhen das Risiko, dass E-Mails im Spam landen oder Ihre Domain für Spoofing missbraucht wird. Richten Sie alle drei Verfahren ein, um die Zustellbarkeit und den Schutz Ihrer Domain zu verbessern.
Warum schlägt DMARC fehl, obwohl SPF oder DKIM eingerichtet sind?
DMARC erfordert nicht nur, dass SPF oder DKIM bestehen, sondern auch ein sogenanntes Alignment: Die Domain im From-Header der E-Mail muss zur Domain im SPF- oder DKIM-Eintrag passen. Stimmen diese Domains nicht überein, schlägt DMARC fehl – auch wenn SPF und DKIM für sich genommen korrekt sind.
Das passiert häufig, wenn E-Mails über externe Dienste (Newsletter-Tools, CRM-Systeme) versendet werden, die eine andere Absenderdomain verwenden. Prüfen Sie in diesem Fall, ob der Versanddienst DKIM mit Ihrer Domain signiert.
Was bedeutet bei DMARC die Policy p=none, p=quarantine oder p=reject?
Die DMARC-Policy legt fest, wie empfangende Mailserver mit E-Mails umgehen sollen, die die Authentifizierung nicht bestehen. p=none protokolliert nur, ohne Maßnahmen zu ergreifen – gut zum Beobachten. p=quarantine weist Empfänger an, verdächtige E-Mails in den Spam-Ordner zu verschieben. p=reject lehnt nicht-authentifizierte E-Mails komplett ab.
Empfehlenswert ist ein schrittweiser Ansatz: Zunächst mit p=none starten, die DMARC-Reports auswerten und dann auf quarantine oder reject verschärfen, sobald alle legitimen Absender korrekt konfiguriert sind.
Warum landen E-Mails trotz SPF, DMARC und DKIM im Spam?
SPF, DMARC und DKIM bestätigen nur die technische Authentizität des Absenders – sie bewerten nicht den Inhalt. Spam-Filter berücksichtigen zusätzlich Faktoren wie Absender-Reputation, E-Mail-Inhalt, Versandfrequenz, Empfänger-Verhalten und den PTR-Record der sendenden IP.
Auch ein fehlender oder nicht passender PTR-Record kann die Zustellung beeinträchtigen. Prüfen Sie neben SPF, DMARC und DKIM auch die Reputation Ihrer IP-Adresse und den E-Mail-Inhalt auf typische Spam-Muster.
Wie erkenne ich fehlerhafte oder veraltete SPF-Einträge?
Typische Probleme: Mehrere SPF-Records für dieselbe Domain (nur einer ist erlaubt), zu viele DNS-Lookups im SPF-Record (maximal 10 sind zulässig) oder veraltete include-Verweise auf Dienste, die nicht mehr genutzt werden.
Unser Tool zeigt den vollständigen SPF-Record an und wertet ihn aus. Achten Sie darauf, dass nur ein einziger SPF-Record existiert, alle aufgeführten Server tatsächlich für Sie senden und die Lookup-Grenze nicht überschritten wird.
Warum ist bei DKIM oft ein Selector wichtig?
DKIM-Einträge werden nicht direkt unter der Domain hinterlegt, sondern unter einem sogenannten Selector – z. B. selector1._domainkey.example.com. Der Selector identifiziert den verwendeten Schlüssel und wird vom Mailserver in der DKIM-Signatur angegeben.
Je nach Mailsystem können verschiedene Selectoren im Einsatz sein (z. B. „google" bei Google Workspace, „selector1"/„selector2" bei Microsoft 365). Unser Tool prüft gängige Selectoren automatisch – für eine vollständige Prüfung ist es hilfreich, den verwendeten Selector zu kennen.
Kann ich auch eine Subdomain statt der Hauptdomain prüfen?
Ja. Geben Sie die Subdomain direkt in das Eingabefeld ein (z. B. mail.example.com). Das Tool prüft dann SPF, DMARC und DKIM für genau diese Subdomain.
Das ist relevant, weil Subdomains eigene SPF- und DKIM-Einträge haben können und DMARC mit einer separaten Subdomain-Policy (sp=) gesteuert wird. Wenn E-Mails über eine Subdomain versendet werden, sollten Sie diese gezielt prüfen.
Welche SPF-, DMARC- und DKIM-Einstellungen sind bei Microsoft 365, Google Workspace oder externen Versanddiensten typisch?
Bei Microsoft 365 wird SPF über include:spf.protection.outlook.com eingebunden, DKIM über die Selectoren selector1 und selector2. Bei Google Workspace lautet der SPF-Include include:_spf.google.com, DKIM nutzt in der Regel den Selector „google".
Externe Versanddienste wie Mailchimp, Sendinblue oder HubSpot erfordern jeweils eigene SPF-Includes und DKIM-Einträge. Achten Sie darauf, dass alle genutzten Versanddienste im SPF-Record aufgeführt sind und DKIM für jeden Dienst korrekt eingerichtet ist.
Entdecken Sie unsere weiteren kostenlosen Online-Tools
Alle Tools anzeigenDatenschutz & Haftungsausschluss (Details anzeigen)(Details ausblenden)
Datenschutz bei diesem Tool: Ihre Eingaben werden ausschließlich zur Analyse verarbeitet und nicht gespeichert. Zur Ermittlung der Ergebnisse wird die eingegebene Domain bzw. IP-Adresse an externe Dienste weitergegeben, z. B. DNS-Server oder spezialisierte Prüfdienste. Zur Missbrauchsprävention wird ein anonymisierter Hash Ihrer IP-Adresse für 24 Stunden gespeichert — Ihre echte IP-Adresse wird dabei nicht erfasst. Es werden keine Tracking-Cookies gesetzt. Die Verarbeitung auf unserer Seite findet auf unseren Servern in Deutschland oder Europa statt. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Haftungsausschluss: Dieses Tool dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die angezeigten Informationen werden in Echtzeit ermittelt. Zur Ermittlung der Informationen nutzen wir weltweit unterschiedliche Quellen, welche ausfallen, falsche Ergebnisse liefern oder auch nicht erreichbar sein können. Hierauf haben wir keinen Einfluss. Die Nutzung des Tools erfolgt auf eigene Verantwortung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Ergebnisse wird keine Gewähr übernommen. Die Haftung für Schäden oder Verluste, die aus der Verwendung, Speicherung oder Weitergabe der hier angezeigten Ergebnisse resultieren, wird im gesetzlich zulässigen Rahmen ausgeschlossen. Es besteht kein Anspruch auf Verfügbarkeit, Vollständigkeit oder Korrektheit des Tools oder des angezeigten Ergebnisses.