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Warum werden E-Mails abgelehnt?
Vier Ursachen beim sendenden Server sind besonders häufig: Er hat keine oder eine unpassende Rückwärtsauflösung (PTR), sein Name sieht nach einem Standardnamen des Hosters aus, seine IP-Adresse steht auf einer Sperrliste, oder er darf laut SPF-Eintrag nicht für die Absender-Domain senden. Große Empfänger wie Gmail, Microsoft, T-Online und GMX prüfen diese Punkte, bevor sie eine E-Mail annehmen.
Dazu kommen Lücken bei der Domain selbst: kein Mailserver-Eintrag (MX), keine DKIM-Signatur oder keine DMARC-Richtlinie. Gmail und Outlook.com verlangen von Absendern ab 5.000 E-Mails pro Tag SPF, DKIM und DMARC zusammen, Yahoo von Massenversendern ohne feste Grenze (Stand: Oktober 2026). Kleinere Absender ohne diese Einträge landen häufiger im Spam-Ordner.
Was prüft dieses Tool?
Das Tool prüft bis zu 18 Punkte: 7 für die Domain, 8 für den Mailserver und 3, für die es beide Angaben braucht. Dabei senden wir keine E-Mail.
Für die Domain:
- Ist die Domain im DNS auffindbar?
- Ist ein Empfangs-Mailserver (MX) eingetragen und auflösbar?
- Sind SPF- und DMARC-Eintrag vorhanden und fehlerfrei (SPF mit höchstens 10 DNS-Abfragen)?
- Ist unter einem der gängigen Namen (Selektoren) ein DKIM-Schlüssel veröffentlicht?
- Steht die Domain auf einer der 3 geprüften Sperrlisten?
Für den Mailserver:
- Zeigt der Servername auf eine öffentliche IP-Adresse (bzw. ist die eingegebene IP-Adresse öffentlich)?
- Ist die Rückwärtsauflösung (PTR) eingerichtet, und zeigt der Name wieder auf dieselbe IP-Adresse (FCrDNS)?
- Sieht der Servername nach einem Standardnamen des Hosters aus?
- Ist der Servername im DNS auffindbar (Adresse oder Empfangs-Mailserver-Eintrag)?
- Ist zur Domain des Servernamens eine Website-Adresse hinterlegt (T-Online verlangt eine Website des Betreibers)?
- Steht die IP-Adresse auf einer der 14 geprüften Sperrlisten?
- Antwortet der Server auf Port 25 und bietet er Verschlüsselung (STARTTLS) an?
Mit beiden Angaben zusätzlich: ob der Server laut SPF für die Domain senden darf, ob er als Empfangs-Mailserver (MX) der Domain eingetragen ist und ob sein Name zur Domain gehört.
Wer kann die Einstellungen ändern?
Einträge der Domain (MX, SPF, DMARC) ändern Sie selbst in der DNS-Verwaltung Ihrer Domain. Die Rückwärtsauflösung (PTR) der Server-IP richtet der Inhaber der IP-Adresse ein, meist Ihr Hoster. Den DKIM-Schlüssel erzeugt Ihr E-Mail-Anbieter, den passenden DNS-Eintrag tragen Sie ein. Liegen Domain und E-Mail beim selben Anbieter, ist er für alle Punkte Ihr Ansprechpartner. Im Ergebnis steht bei jedem Befund unter „Wer kann das ändern“, wer zuständig ist.
Was kann das Tool nicht prüfen?
Das Tool sieht weder den Inhalt Ihrer E-Mails noch Ihren Ruf bei einzelnen Empfängern, Ihr Versandvolumen oder Beschwerden Ihrer Empfänger. Einen DKIM-Schlüssel mit eigenem, unüblichem Namen findet es nicht. Ein Ergebnis „In Ordnung“ heißt deshalb nicht, dass jede E-Mail ankommt – es heißt, dass die geprüfte technische Grundlage stimmt. Die genaue Ablehnungsmeldung eines Empfängers entschlüsselt die E-Mail-Fehler-Analyse.
FAQ zur E-Mail-Zustellbarkeit
Antworten auf häufig gestellte Fragen zu abgelehnten E-Mails, Mailserver-Einstellungen und diesem Tool.
Wann ist es sinnvoll, die E-Mail-Zustellbarkeit zu prüfen?
Sinnvoll ist die Prüfung, wenn eine E-Mail mit Fehlermeldung zurückkommt, wenn Ihre E-Mails beim Empfänger im Spam-Ordner landen oder nachdem Sie Ihren Mailserver oder E-Mail-Anbieter gewechselt haben. Auch ohne Anlass können Sie damit kontrollieren, ob Ihre Einstellungen stimmen.
Das Tool prüft Ihre Domain und Ihren sendenden Mailserver in einem Durchgang auf die Punkte, die große Empfänger wie Gmail, Microsoft und T-Online vor der Annahme prüfen. Bei jedem Problem und Hinweis steht, was zu tun ist und wer es ändern kann.
Was gebe ich ein: Domain, E-Mail-Adresse oder Mailserver?
Ins Feld „Absender-Adresse oder Domain“ gehört die Domain, von der Ihre E-Mails kommen, oder eine Absender-Adresse; aus einer Adresse verwenden wir nur den Teil hinter dem @. Ins Feld „Sendender Mailserver“ gehört der Name oder die IP-Adresse des Servers, der Ihre E-Mails verschickt, am besten die IP-Adresse aus der Fehlermeldung (Bounce).
Der Postausgangsserver aus Ihrem Mailprogramm ist bei E-Mail-Anbietern oft nicht der Server, der Ihre E-Mails zustellt. Stehen in der Fehlermeldung mehrere Adressen, findet unsere E-Mail-Fehler-Analyse die richtige für Sie. Ein Feld genügt; mit beiden Angaben prüft das Tool zusätzlich, ob der Server für Ihre Domain senden darf.
Was bedeuten „Problem“, „Hinweis“, „In Ordnung“ und „Nicht prüfbar“ im Ergebnis?
„Problem“ heißt: Dieser Punkt kann dazu führen, dass Empfänger Ihre E-Mails ablehnen. „Hinweis“ heißt: kein Problem, aber etwas, das Sie verbessern sollten. „In Ordnung“ heißt: Hier ist nichts zu tun.
„Nicht prüfbar“ heißt, dass das Tool den Punkt nicht bewerten konnte, etwa weil der DKIM-Schlüssel (digitale Unterschrift Ihrer E-Mails) einen unüblichen Namen hat. Solche Punkte sind wie „Teilweise geprüft“ und „Übersprungen“ kein Befund und ändern das Gesamturteil nicht. Das Gesamturteil zeigt „Problem“, sobald ein Problem vorliegt, und „Hinweis“, wenn es nur Hinweise gibt.
Was bedeutet „Ihren sendenden Mailserver haben wir nicht geprüft“?
Der Satz erscheint, wenn Sie nur eine Domain oder Absender-Adresse eingegeben haben: Dann prüft das Tool die Einträge Ihrer Domain, aber nicht den Server, der Ihre E-Mails verschickt. Wollen Sie nur Ihre Domain prüfen, genügt das; ein „In Ordnung“ gilt dann nur für die Domain.
Bei abgelehnten E-Mails liegt die Ursache häufig beim sendenden Server, etwa an einer fehlenden Rückwärtsauflösung (PTR, die Zuordnung der IP-Adresse zu einem Namen) oder an einem Sperrlisten-Eintrag seiner IP-Adresse. Kam eine E-Mail mit Fehlermeldung zurück, tragen Sie die IP-Adresse daraus zusätzlich im Feld „Sendender Mailserver“ ein und prüfen erneut.
Was ist ein generischer PTR-Name und warum ist er ein Problem?
Ein generischer PTR-Name ist ein Standardname des Hosters für eine IP-Adresse, etwa static-203-0-113-10.hoster.example statt eines eigenen Namens wie mail.ihre-domain.de. Der PTR-Eintrag (Rückwärtsauflösung im DNS, dem Adressbuch des Internets) ordnet einer IP-Adresse einen Namen zu. Standardnamen erkennt das Tool an Teilen der IP-Adresse oder an Wörtern wie static, dynamic, pool oder dsl.
T-Online, GMX und WEB.DE lehnen Absender mit solchen Namen in der Regel ab, deshalb wertet das Tool einen Standardnamen als Problem; Gmail akzeptiert sie, wenn Hin- und Rückauflösung zusammenpassen. Ändern kann den Namen nur der Inhaber der IP-Adresse, meist Ihr Hoster. Der neue Name muss im DNS wieder auf dieselbe IP-Adresse zeigen; den aktuellen Eintrag zeigt der PTR-Check.
Warum zeigt das Ergebnis einen Hinweis, obwohl meine E-Mails ankommen?
Ein Hinweis bedeutet nicht, dass etwas kaputt ist, sondern dass sich eine Einstellung verbessern lässt. Das Gesamturteil lautet dann „Keine Probleme gefunden, aber Hinweise zur Verbesserung“.
Ein typisches Beispiel ist DMARC, eine Richtlinie, die Empfängern sagt, wie sie mit gefälschten E-Mails Ihrer Domain umgehen sollen. Gmail und Outlook.com verlangen sie von Absendern ab 5.000 E-Mails pro Tag, Yahoo von Massenversendern ohne feste Grenze (Stand: Oktober 2026); kleinere Absender landen ohne DMARC häufiger im Spam-Ordner. Einen Hinweis gibt es auch, wenn die Richtlinie nur beobachtet (p=none) oder eine Adresse für Berichte (rua) fehlt; den passenden Eintrag erstellt der DMARC-Generator.
Wie gebe ich das Ergebnis an meinen Hoster oder E-Mail-Anbieter weiter?
Kopieren Sie den Bericht unter „Zum Weitergeben“ mit „Bericht kopieren“ und schicken Sie ihn an die Stelle, die im Ergebnis unter „Wer kann das ändern“ steht.
Der Bericht beginnt mit fertig formulierten Bitten, getrennt nach Hoster, E-Mail-Anbieter und Ihnen selbst bzw. Ihrer IT. Danach folgen Datum, Ihre Eingaben, das Gesamturteil und alle Befunde mit technischen Details, damit der Empfänger das Ergebnis nachvollziehen kann. Prüfen Sie nach einer Änderung erneut; geänderte Einträge sind oft erst nach einigen Stunden überall sichtbar.
Kommen meine E-Mails sicher an, wenn das Tool nichts findet?
Nein, nicht sicher: Ein Ergebnis ohne Befund heißt, dass die geprüfte technische Grundlage stimmt, nicht dass jede E-Mail ankommt. Empfänger bewerten zusätzlich den Inhalt Ihrer E-Mails, Ihren Ruf bei ihnen, Ihr Versandvolumen und Beschwerden – das sieht das Tool nicht.
Weil das Tool keine E-Mail versendet, sieht es auch nicht, ob Ihr Mailserver Ihre E-Mails tatsächlich mit DKIM (digitale Unterschrift) signiert; es prüft nur, ob ein Schlüssel veröffentlicht ist. Ob die Signatur ankommt, zeigt die E-Mail-Header-Analyse, wenn Sie eine Testmail an ein eigenes Postfach schicken.
Speichert das Tool meine Eingaben?
Nein, wir verwenden Ihre Eingaben nur für die Prüfung und speichern sie nicht. Aus einer E-Mail-Adresse nutzen wir nur den Domain-Teil hinter dem @, den Teil davor werten wir nicht aus.
Für die Ergebnisse fragen wir DNS-Server (das Adressbuch des Internets) und Prüfdienste wie Sperrlisten nach der Domain oder IP-Adresse; beim Verbindungstest verbindet sich unser Server mit dem angegebenen Mailserver, ohne eine E-Mail zu senden. Jede Prüfung zählt als eine von 25 Abfragen in 24 Stunden, die für alle Online-Tools zusammen gelten (für angemeldete Kunden 100); wir zählen über einen Hashwert Ihrer IP-Adresse, nicht über die Adresse selbst.
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Datenschutz bei diesem Tool: Ihre Eingaben werden ausschließlich zur Analyse verarbeitet und nicht gespeichert. Geben Sie eine E-Mail-Adresse ein, verwenden wir nur den Domain-Teil hinter dem @; die Adresse selbst wird nicht ausgewertet. Zur Ermittlung der Ergebnisse wird die eingegebene Domain bzw. IP-Adresse an externe Dienste weitergegeben, z. B. DNS-Server oder spezialisierte Prüfdienste; beim Verbindungstest baut unser Server eine Verbindung zu dem von Ihnen angegebenen Mailserver auf, ohne eine E-Mail zu senden. Zur Missbrauchsprävention wird ein anonymisierter Hash Ihrer IP-Adresse für 24 Stunden gespeichert — Ihre echte IP-Adresse wird dabei nicht erfasst. Es werden keine Tracking-Cookies gesetzt. Die Verarbeitung auf unserer Seite findet auf unseren Servern in Deutschland oder Europa statt. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Haftungsausschluss: Dieses Tool dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die angezeigten Informationen werden in Echtzeit ermittelt. Zur Ermittlung der Informationen nutzen wir weltweit unterschiedliche Quellen, welche ausfallen, falsche Ergebnisse liefern oder auch nicht erreichbar sein können. Hierauf haben wir keinen Einfluss. Die Nutzung des Tools erfolgt auf eigene Verantwortung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Ergebnisse wird keine Gewähr übernommen. Die Haftung für Schäden oder Verluste, die aus der Verwendung, Speicherung oder Weitergabe der hier angezeigten Ergebnisse resultieren, wird im gesetzlich zulässigen Rahmen ausgeschlossen. Es besteht kein Anspruch auf Verfügbarkeit, Vollständigkeit oder Korrektheit des Tools oder des angezeigten Ergebnisses.