Patching bedeutet, Software-Updates einzuspielen. Diese Updates werden auch Patches genannt. Sie schließen
Sicherheitslücken und beheben Fehler in Programmen. Jede Software kann Schwachstellen enthalten, die von Angreifern ausgenutzt werden können. Sobald eine Sicherheitslücke bekannt wird, beginnen Angreifer oft innerhalb weniger Stunden, betroffene Systeme zu attackieren. Durch regelmäßiges Patching schützen Sie Ihre Systeme vor solchen Angriffen. Besonders wichtig ist Patching für
Server und VPS-Systeme, die ständig mit dem
Internet verbunden sind. Auch bei
WordPress müssen der Kern des Systems, alle Plugins und Themes regelmäßig aktualisiert werden. Über 90 Prozent aller WordPress-Schwachstellen betreffen Plugins. Patch-Management beschreibt den gesamten Ablauf: Zuerst wird geprüft, welche Updates verfügbar sind. Dann werden diese Updates in einer Testumgebung geprüft und anschließend auf die eigentlichen Systeme eingespielt. Bei einem Managed-Hosting-Angebot übernimmt der Anbieter das Patching des Betriebssystems für Sie. Wenn Sie einen eigenen Server oder
VPS betreiben, müssen Sie selbst für regelmäßige Updates sorgen. Seit Dezember 2025 verpflichtet das NIS-2-Umsetzungsgesetz betroffene Unternehmen zu einem systematischen
Schwachstellenmanagement. Ohne regelmäßiges Patching sind Ihre Systeme angreifbar.
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